Der Pfaffenstein ist ein Tafelberg der links der Elbe in naher Entfernung zum Ort Königstein mit seiner Festung liegt. Auf dem großflächigen Gipfelplateau welches sich ca. 100 meter über den Boden erhebt bieten sich sehr schöne Ausblicke. Um das Hauptmassiv gibt es einige frei stehende Felsen, wobei der berühmteste unter ihnen sicher die Barbarine ist um die sich so einige Geschichten und Mythen ranken. Die am weitesten verbreitete ist sicher die, nach der einst eine Frau ihre Tochter Sonntags zur Kirche schickte. Jedoch wurde das Mädchen beim Suchen von Heidelbeeren auf dem Pfaffenstein erwischt, woraufhin die Mutter sie zu Stein verfluchte. Die Barbarine bildet die südliche Spitze des Massivs. Archäologische Ausgrabungen brachten ans Tageslicht, dass der Pfaffenstein schon vor über 3000 Jahren besiedelt war - so wurden hier Funde aus Stein - und Bronzezeit gemacht. Ein Überbleibsel aus der Bronzezeit ist der noch heute sichtbare halbkreisförmige Wall an der Westseite des Pfaffensteins. Diesen durchschreitet man praktisch wenn man sich an der Weggabelung am Fuße des Aufstiegs für die bequeme Variante entscheidet. Die Barbarine galt bis zu ihrer Sperrung als einer der beliebtesten Kletterfelsen im Elbsandsteingebirge. 1944 wurde sie durch einen Blitzeinschlag schwer beschädigt. Um den Fels am " Kopf " vor der ständigen Erosion zu schützen, fügten Bergsteiger hier eine Zwischenschicht Kunstharz ein und schließlich wurde der Gipfel 1975 zum Schutz und weiteren Erhalt für den Klettersport gesperrt. Auf dem Gipfel des Pfaffensteins gibt es für die hungrigen Wanderer ein Gasthaus sowie einen begehbaren Aussichtsturm!
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